Industrie-Workshop „SOA und Semantic – Automatisierungspotenziale durch semantische Web Services“
Am 6. Juli 2006 findet der Industrie-Workshop „SOA und Semantik – Automatisierungsotenziale durch semantische Web Services“ des europäischen Forschungsprojekts „Adaptive Services Grid" (ASG) an der Universität Koblenz-Landau in Deutschland statt.
Es werden die neuesten technologischen Erkenntnisse auf dem Gebiet Service-orientierter Architekturen (SOA) und semantischer Web Services vorgestellt und diskutiert.
Bei der Umstellung auf Service-orientierte Plattformen werden auch wirtschaftliche Anwendungsmöglichkeiten und die direkte Umsetzung in Unternehmen dargestellt.
Der Workshop ist für alle IT-Strategen, CIO`S, Software-Architekten, Entwickler und F&E-Mitarbeiter, die sich mit der Gestaltung IT-gestützter Geschäftsprozesse auseinandersetzen.
Service-orientierte Architekturen, Semantic Web und agile Geschäftsprozesse sind Keywords, die bereits in vielen Bereichen der IT- und Telekommunikationsbranche bekannt sind. Dabei stellt sich die Frage: „Wie kann SOA die nötige Flexibilität bereitstellen?“ „Und können Techniken des Semantic Web die Schwächen Service-orientierter Architekturen beheben?“
Trends und zukünftige Entwicklungen Service-orientierter Architekturen werden ebenso thematisiert wie Grenzen der Möglichkeiten zur automatischen Komposition von Software Komponenten zur Bildung neuer, dynamischer veränderbarer Service-Applikationen.
Dipl.-Ing. Alexander Wahler, GF Hanival Internet Services GmbH., wird zusammen mit Bernhard Peissl den Vortrag über “Real World Szenario für semantische Web Services” abhalten. Dabei geht es um die Herausforderung für Internet Service Provider im Bereich B2B. Als ASG Fallstudie wird die chillydomains Plattform vorgestellt. Weiters werden die Probleme mit dem Status Quo sowie das vorhandene Potenzial für die ASG Technologie erörtert.
Dipl.-Ing. Alexander Wahler: „In der eCommerce Welt ist ein genereller Trend von traditioneller Enterprise Application Integration (EAI) hin zu Web Services bzw. Service orientierten Ansätzen zu beobachten. Dadurch wird die Integration von organisations-übergreifenden Informationssystemen einfacher und billiger. Der Workflow, welcher notwendig ist, um aus den einzelnen Services ein End-User Service zusammenzustellen, muss derzeit im Vorhinein manuell festgelegt werden. Dies hindert die Unternehmen daran, flexibel auf Änderungen im sehr dynamischen, globalen Geschäftsumfeld zu reagieren. Mit Semantic Web Services wird es möglich sein, Workflow Definitions automatisch zu erstellen bzw. Business Applications flexibler ineinander zu integrieren.“
Der Workshop findet im Rahmen des einwöchigen Projekttreffens des ASG-Projektes statt. Über 50 Experten aus 6 Mitgliedstaaten der Europäischen Union und Australien werden in Plenarveranstaltungen, Workshops und Diskussionsrunden die aktuellen Forschungsergeb-nisse austauschen und den weiteren Fortschritt zwischen den einzelnen Teams koordinieren.
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